Merkel will strengere Regeln und droht Ländern

„Ich werde nicht 14 Tage tatenlos zusehen“, so ihre Ansage an die Bundesländer.

Veröffentlicht am
Merkel will strengere Regeln und droht Ländern

In einem Interview mit Anne Will hat Bundeskanzlerin Angela Merkel mit härteren Maßnahmen gedroht. Was sie vor hat und was uns demnächst erwarten könnte, erfährst du hier.

Anzeige

Wenn der Mega-Lockdown kommt, wird es für uns noch härter

Angela Merkel mit abgesenktem Blick

Gestern, am 28. März, war Kanzlerin Angela Merkel bei einem TV-Interview in der Sendung von Anne Will zu sehen. Im Interview sprach sie darüber, was sie sich von den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen wünscht und kündigte an, dass sie bereit ist, die Corona-Maßnahmen noch einmal deutlich zu verschärfen. Die Uneinigkeit der Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen zwingt sie beinahe dazu, ein Machtwort zu sprechen und die Maßnahmen einfach zu verschärfen, damit wir die Pandemie in den Griff bekommen. Das würde bedeuten, dass wir demnächst keine Lockerungen erwarten dürfen. Alles würde noch härter werden, als es ohnehin schon ist.

Anzeige

Merkel selbst will härter durchgreifen. „Wir müssen mehr tun! (...) Für mich sind zum Beispiel weitere Kontaktbeschränkungen, Ausgangsbeschränkungen ganz wichtige Mittel, um jetzt das exponentielle Wachstum zu stoppen“, so Merkel gegenüber Anne Will. Dass die Bundesländer Saarland, Berlin und NRW jetzt teilweise plant zu öffnen, dafür habe sie überhaupt kein Verständnis und sie wäre auch bereit zu handeln: „Ich werde jetzt nicht 14 Tage lang tatenlos zusehen“, so Merkel. Wenn es sein muss, werde sie sogar das Infektionsschutzgesetz noch einmal anpassen, um die Länder zum Handeln zu schwingen.

Nächster Artikel
Anzeige