Apple warnt: Besser nicht die Webcam abkleben

Apple erklärt, wie man wirklich merkt, ob man spioniert wird und warum man die Kamera nicht zukleben sollte.

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Apple warnt: Besser nicht die Webcam abkleben

Viele Menschen fürchten sich vor heimlicher Spionage durch Geheimdienste oder Hacker und kleben deshalb die Webcam ihres Laptops ab. Warum Apple jetzt genau vor dieser Methode warnt, erläutern wir in diesem Artikel.

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Warum Apple davon abrät

Klebeband vor Webcam

Viele Deutsche verdecken die Kameralinse ihres Laptops aus Angst, dass die Webcam heimlich und ohne, dass man es bemerkt, als Spionagewerkzeug verwendet werden könnte. Nachdem man im Internet sogar vor einiger Zeit sehen konnte, dass selbst Technik-Profis wie Mark Zuckerberg auf Nummer sicher gehen und wie Webcam ihres Laptops mit einem Post-it oder einem Schieberegler verdecken, kein Wunder. Ein Support-Dokument von Apple warnt die Nutzer jedoch genau vor dieser Methode.

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Dem Support-Dokument zufolge könnten solche Abdeckungen nämlich dazu führen, dass es zu Beschädigungen am Display kommt. Ganz einfach erklärt liegt es nämlich daran, dass bei der Planung eines Macbook alles auf den Millimeter genau berechnet wurde und man durch dieses zusätzliche Objekt, was man zwischen die beiden Gerätehälften legt, den Druck auf das Display erhöht. Jedes Mal, wenn man dann sein Macbook schließt, riskiert man Schäden am Display oder sogar Beeinträchtigungen des Umgebungslichtsensors. Ist dieser Sensor einmal beschädigt, können die Funktionen wie automatische Helligkeit oder True Tone nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren.

Ob die Kamera gerade aktiv ist, merkt man laut Apple daran, ob das grüne Licht leuchtet. Außerdem gäbe es keinen Grund zur Sorge, da man in den Systemeinstellungen jederzeit die Anwendungen auswählen kann, die die Kamera verwenden dürfen.

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