Astrazeneca: Zwei weitere Todesfälle in Deutschland

Bei beiden Todesfällen handelt es sich um Frauen, die mit Astrazeneca geimpft wurden.

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Astrazeneca: Zwei weitere Todesfälle in Deutschland

In Deutschland werden zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Impfung von Astrazeneca untersucht. Die Uni-Klinik Rostock hat die Impfungen erst einmal eingeschränkt. Alles, was du darüber wissen musst, erfährst du hier.

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Obduktion soll für Klarheit sorgen

Corona-Impfung

Laut dem NDR, starb eine 49-jährige Mitarbeiterin der Uni-Klinik Rostock zwölf Tage nach ihrer Corona-Impfung (Astrazeneca). Es gebe Hinweise auf einen „impfindizierten Zwischenfall im Nachgang einer Covid-19-Erstimpfung mit dem Impfstoff Astrazeneca“, heißt es in einer Erklärung der Uni-Klinik. Momentan liegt aber noch kein Obduktionsergebnis vor. Sie soll übergewichtig gewesen sein und unter Bluthochdruck gelitten haben. Außerdem hat sie die Anti-Baby-Pille genommen. Die Klinik reagierte dementsprechend und setzte vorerst Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca für Menschen mit Bluthochdruck oder Übergewicht sowie für Frauen, die die Pille nehmen, aus. Es wurde auch schon Kontakt mit dem Paul-Ehrlich-Institut aufgenommen.

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Bei dem anderen Todesfall handelt es sich um eine 47-jährige Frau aus Euskirchen. Bei ihr traten Komplikationen auf und laut den Medizinern bestehe der Verdacht, dass es sich um einen der seltenen, aber bereits bekannten Fälle von Hirnvenenthrombosen handeln könnte, so das Radio Euskirchen. Die Frau verstarb am Samstag und auch hier laufen die Untersuchungen bereits auf Hochtouren, um endgültig klären zu können, ob es einen Zusammenhang mit dem Impfstoff von Astrazeneca gibt. Sobald es weitere Neuigkeiten gibt, werden wir davon berichten.

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