Beschlossene Sache: Der EU-Impfpass soll kommen

Die Regierungschefs der Europäischen Union sind sich einig, dass ein EU-Impfpass eingeführt werden muss.

Veröffentlicht am
Beschlossene Sache: Der EU-Impfpass soll kommen

Bei einem Videogipfel haben die 27 EU-Staats- und Regierungschefs sich auf einheitlichen EU-Impfpass (EU-Impfzertifikat) geeinigt. Was das für dich als EU-Bürger bedeutet, erklären wir dir hier im Artikel.

Anzeige

Der EU-Impfpass soll bald kommen

Europäische Flagge

Die viereinhalbstündige Video-Besprechung führte dazu, dass sich Angela Merkel und die anderen Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten auf ein medizinisches Dokument geeinigt haben, dass als EU-Impfpass herhalten soll. Dabei ist es im Prinzip nichts anderes als ein Dokument, das Auskunft darüber gibt, ob du schon mal geimpft wurdest, wann du geimpft wurdest und mit welchem Impfstoff man dich behandelt hat. Unklar ist allerdings immer noch, ob geimpfte Personen bestimmte Vorteile genießen und ob eine geimpfte Person überhaupt nicht mehr ansteckend ist. Trotzdem soll jeder, der gegen das Coronavirus geimpft wurde, so einen vorläufigen EU-Impfpass in Form eines medizinischen Dokuments erhalten.

Anzeige

Unabhängig von der Debatte, ob die Impfung wirklich zu einhundert Prozent gegen das Coronavirus schützt, schlägt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor, dass man innerhalb der Europäischen Union auf jeden Fall viel mehr auf Corona testen soll. So schlägt sie laut „Bild“ sogar eine dunkelrote Markierung für Hotspot-Zonen innerhalb der EU vor. Das würde bedeuten, dass es in den Regionen Reisebeschränkungen gibt und eine Test- sowie Qurantäne-Pflicht besteht.

Eigentlich hofften die ganzen EU-Länder, die hauptsächlich vom Tourismus leben ja darauf, dass es durch die Corona-Impfung endlich dazu kommen könnte, dass mehr Menschen reisen und auch die Tourismusbranche wieder Geld verdient.

Nächster Artikel
Anzeige