China: „Menschen essen aus Not ihre eigenen Haustiere“

Die Kleinstadt Tonghua wurde von den chinesischen Behörden komplett von der Außenwelt abgeriegelt.

, 15:16 Uhr
China: „Menschen essen aus Not ihre eigenen Haustiere“

In zahlreichen Social-Media-Videos sieht man die erschreckenden Bilder aus der ostchinesischen Kleinstadt Tonghua. Die Stadt wurde aufgrund des Coronavirus komplett abgeriegelt, was dazu führte, dass 400.000 Bewohner quasi über Nacht in ihren Wohnungen und Häusern eingesperrt wurden. Es wurden sogar Türen zugeschweißt.

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Mangel an Nahrung und Medizin in chinesischer Kleinstadt

Hungernden Menschen bleibt anscheinend nichts anderes übrig, als ihre eigenen Haustiere zu essen. Gegenüber „RTL“ berichtete die chinesische Publizistin Qin Liwen: „Die Menschen essen aus der Not heraus sogar ihre eigenen Haustiere, wie z. B. Schildkröten. Andere haben gesagt, dass sie planen, ihren Hund zu essen. Das ist das, was ich gesehen habe und was die Menschen mir mitgeteilt haben. Ich habe von so viel Leid und Verzweiflung erfahren, es erinnert alarmierend an das, was wir aus der Stadt Wuhan kennen.“

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Die Menschen haben ihre Vorräte inzwischen vollständig aufgebraucht und können sich nichts zum Essen kaufen. Die Lockdown-Maßnahmen sorgen dafür, dass die Menschen sich in absoluten Notsituationen befinden und vor lauter Verzweiflung ihre geliebten Haustiere verspeisen müssen. In einem Video hört man Menschen „Wir brauchen etwas zu essen” schreien. Die Bürger berichten im Internet, dass die Stadt von heute auf morgen komplett abgeriegelt wurde. Aufgrund der starken Internet-Zensur in China dringt leider nicht so viel in die Außenwelt.

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