EMA: Impfstoff von AstraZeneca wieder freigegeben

„Die Vorteile einer Impfung mit Astrazeneca seien weit größer als die Nachteile“, so die EMA.

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EMA: Impfstoff von AstraZeneca wieder freigegeben

Am Montag wurden die Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca in Deutschland und einigen anderen Ländern gestoppt. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hatte zuvor empfohlen, erst einmal die Impfungen mit AstraZeneca auszusetzen. Nun hat die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) den Impfstoff überprüft und grünes Licht gegeben.

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AstraZeneca: Das Vakzin darf in Deutschland wieder geimpft werden

Medizinische Spritze

Die Europäische-Arzneimittel-Agentur (EMA) hat die Empfehlung für den Impfstoff von AstraZeneca angepasst. In einer Pressekonferenz sagte Emer Cook, die Direktorin der EMA: „Dies ist ein sicherer, wirksamer Impfstoff", sagte Emer Cook, Direktorin der EMA in einer Pressekonferenz. Die Vorteile einer Impfung mit Astrazeneca seien weit größer als die Nachteile. Das Experten-Kommitee der EMA habe auch keine Hinweise auf eine Häufung thrombotischer Ereignisse gefunden“.

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Der Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers AstraZeneca stand nämlich im Verdacht, lebensgefährliche Sinusvenenthrombosen zu verursachen. Deswegen wurde in Deutschland und einigen anderen Ländern vorsorglich das Impfen mit AstraZeneca gestoppt. Die Sinusvenenthrombosen sind kleine Blutgerinnsel in den Hirnvenen, die bei einem schlimmen Verlauf zum Tod führen können. Da es zeitliche Zusammenhänge zu den Impfungen gab, hatte man die Impfungen ausgesetzt. Jetzt wird der Einsatz vom Impfstoff von AstraZeneca wieder empfohlen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte bereits am Mittwoch, den 17. März 2021 empfohlen, das Impfen mit dem Impfstoff während der Überprüfung fortzusetzen. „Der Nutzen würde die Risiken übersteigen“, hieß es seitens der WHO.

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