EU-Impfpass kommt: So soll er eingesetzt werden

Die will EU einen europaweit gültigen Impfpass einführen, um Urlaubsreisen zu ermöglichen.

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EU-Impfpass kommt: So soll er eingesetzt werden

Die 27 Staaten der haben sich darauf geeinigt, dass es einen gegenseitig anerkannten Impf-Nachweis geben soll. Geplant sei eine Datenbank, in der man die Impfungen eintragen kann und ein personalisierter QR-Code, den jeder Geimpfte erhält. Es könnte schon in diesem Sommer so weit sein. Der Impfausweis ist dann EU-weit gültig.

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Der EU-Impfpass könnte schon in diesem Sommer entwickelt werden

Corona-Impfzentrum

Dass der Corona-Impfpass für Europa kommt, haben die EU-Staats und Regierungs-Chef bei ihrem Sondergipfel entschieden. Laut Ursula von der Leyen (CDU) benötige man noch „etwa drei Monate“, um die technischen Voraussetzungen für das neue digitale Dokument zu entwickeln. Dann ist es innerhalb der EU möglich, die Impfpässe der einzelnen Länder über eine zentrale Datenbank miteinander zu vernetzen.

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Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet, dass die Arbeiten bezüglich des EU-Impfpasses bis zum Sommer fertig sind. „Die politische Vorgabe ist, dass man das in den nächsten Monaten erreicht, ich habe ja von drei Monaten gesprochen“, so die Bundeskanzlerin am Donnerstag nach dem EU-Videogipfel. Wie der neue digitale Pass genau funktionieren soll, steht allerdings noch nicht zu einhundert Prozent fest. Es wird auf jeden Fall ein digitaler Ausweis, also kein richtiger Pass, in dem Stempel für die Impfungen eingetragen werden. Vielmehr soll es sich um eine App fürs Smartphone handeln, der auch QR-Codes generiert, die man dann am Computer ausdrucken kann.

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