Hatte Angst vor Knast: Kinderschänder zu mehr als fünf Jahren Haft verurteilt

„Sie warten mit Rasierklingen auf mich“, so Stefan D.

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Hatte Angst vor Knast: Kinderschänder zu mehr als fünf Jahren Haft verurteilt

Der Sexualstraftäter hat über Jahre zwei Schwestern in seiner Wohnung sexuell missbraucht und muss für mehr als fünf Jahre ins Gefängnis. Er machte eine Aussage und verkürzte mit seinem Geständnis zwar den Prozess, aber bevor in den Knast wanderte, hatte er riesengroße Angst vor den ganzen Häftlingen, die auf ihn warten. Er fürchtete sich vor ihrem Zorn.

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58-Jähriger missbraucht zwei Schwestern sexuell

Ein Zaun im Gefängnis

Der 58-jährige Stefan D. saß für eine lange Zeit in der Justizvollzugsanstalt in Hannover in Untersuchungshaft, weil er sich zwischen den Jahren 2012 und 2020 an zwei Schwestern vergriffen haben soll. Laut „Bild“ nahmen die zwölf und 16 Jahren alten Mädchen all ihren Mut zusammen und vertrauten sich im vergangenen Jahr einem Cousin an. Die Eltern des Cousins erstatteten dann eine Anzeige und brachten den Kinderschänder hinter Gittern.

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Am 2. September 2020 wurde dann das Urteil gefällt! Der 58-jährige Akademiker wurde zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und vier Monaten verurteilt. Es war übrigens nicht das erste Mal, dass er verurteilt wurde. Vor einigen Jahren verging er sich schon an Mal ein ein Mädchen, wofür er 14 Monate auf Bewährung bekam. Vor seinem letzten Urteil wandte sich Stefan D. an die Kammer, weil er angeblich vor zehn bis 15 Mithäftlingen massiv bedroht werde und Angst habe. „Sie warten mit Rasierklingen auf mich“, so Stefan D. der bereits einmal in seiner Zelle zusammengeschlagen wurde.

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