Innenministerium beauftragte Forscher für Rechtfertigung von Corona-Maßnahmen

Das „Geheimpapier“ des Ministeriums belegt, wie die Politik die Wissenschaftler beeinflusste.

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Innenministerium beauftragte Forscher für Rechtfertigung von Corona-Maßnahmen

Es sind interne Dokumente aufgetaucht die belegen, dass das Bundesinnenministerium bei Wissenschaftlern gezielt passende Ergebnisse bestellt haben soll, um „Maßnahmen präventiver und repressiver Natur“ planen zu können. Die Enthüllung belegt, was für einen großen Einfluss die Politik auf Wissenschaftler im Rahmen der Corona-Pandemie hatte.

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Ziel: Harte Corona-Maßnahmen legitimieren

Corona-Pandemie

Im Grunde genommen geht es bei den Dokumenten darum, dass Forscher des Robert-Koch-Instituts sowie Experten von Hochschulen für politische Zwecke eingespannt wurden. Das Bundesinnenministerium soll im März 2020 verschiedene Wissenschaftler damit beauftragt haben, ein Rechenmodell zu erstellen, das harte Corona-Maßnahmen legitimiert. Das berichtet zumindest die „Welt am Sonntag“, die sich auf einen internen Email-Verkehr zwischen Ministerium und Forschern bezieht.

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Bei dem insgesamt rund 200 Seiten langem Schriftverkehr soll es um ein „als geheim deklariertes Papier” gehen, das erstellt wurde und wo “ein „Worst-Case-Szenario“ berechnet wurde, bei dem in Deutschland mehr als eine Million Menschen am Coronavirus sterben könnten. Vorausgesetzt, man zieht keine Lockdown-Maßnahmen in Betracht. Bei dem Szenario war außerdem die Rede von bis zu 57 Millionen Infizierten in Deutschland.

Trotzdem sind die Corona-Maßnahmen erforderlich, um das Virus weiter einzudämmen und ohne Lockdown, wären wir sicherlich viel schlimmer dran. Die Politiker haben definitiv alles richtig gemacht und wir distanzieren uns ausdrücklich von jeglichen Verschwörungstheorien.

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