Kanzlerkandidatin der Grünen: Baerbock will den Benzinpreis erhöhen

Der Benzinpreis soll schrittweise angehoben und ein Tempolimit von 130 km/h eingeführt werden.

, 20:34 Uhr
Kanzlerkandidatin der Grünen: Baerbock will den Benzinpreis erhöhen

Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena-Baerbock strebt nach Wahl die Erhöhung der Benzinpreise um 16 Cent an und möchte ein Tempolimit von 130 km/h in Deutschland einführen. Was genau Annalena Baerbock plant und wie der Benzinpreis schrittweise angehoben werden soll, erfährst du in diesem Artikel.

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CO2 wird im Rahmen des Klimaschutzpakets bepreist

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Im „Bild“-Talk am Sonntagabend erklärte Annalena Baerbock: „Sechs Cent Preiserhöhung gab es jetzt zum Jahresbeginn, weil erstmalig auch ein CO2-Preis auf Benzin eingeführt worden ist.“ Nach der Wahl soll der Benzinpreis um 16 Cent erhöht werden. Einen Betrag, den zuvor auch Grünen-Ko-Parteichef Robert Habeck genannt hatte.

Desweiteren planen die Grünen die Einführung eines Tempolimits von 130 Stundenkilometern auf deutschen Autobahnen. „Wir würden das gerne in der nächsten Bundesregierung einführen“, so Baerbock. Dabei verwies sie auf Studien die aufzeigen, dass ein Tempolimit von 130 km/h den Straßenverkehr sicherer macht.

Koalitionsgespräche mit den Linken

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Annalena Baerbock kündigte zudem an, dass man sich auch nach der Wahl im September mit der Linkspartei zusammensetzen wollte, um über eine Koalition zu sprechen. Sie würde nichts davon halten, „dass demokratische Parteien untereinander sagen: Wir reden nicht miteinander“, so Baerbock. „Deswegen sprechen wir mit allen demokratischen Parteien nach der Wahl. Und die Wählerinnen und Wähler entscheiden, wer stärkste Kraft wird. Darum kämpfe ich“, führte sie fort.

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Obwohl es gerade in der Außenpolitik „große Unterschiede“ gibt, möchte sie sich dafür einsetzen, dass man einen gemeinsamen Nenner findet, wenn das Wahlergebnis dies erfordere. Außerdem verwies sie darauf, dass es die Unterschiede auch „mit Teilen der SPD und der CDU“ gibt. Die etwas rückläufigen Unfragewerte der Grünen sehe sie gelassen und betonte, dass dieser Wahlkampf grade erst beginnt.

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