Lockdown: Das sind alle neuen Beschlüsse von Merkel und Co.

Die Beratungsgespräche über weitere Lockdown-Verschärfungen sind beendet – das sind die Ergebnisse.

, 09:13 Uhr
Lockdown: Das sind alle neuen Beschlüsse von Merkel und Co.

Es sickerten schon einige Tage vorher mögliche Verschärfungen durch, die bald in Kraft treten. Gestern, am 19. Januar 2021, war es dann so weit. Bundeskanzlerin Angela Merkel besprach mit den 16 Ministerpräsidenten in einer Videokonferenz die weitere Vorgehensweise, um das Coronavirus weiter einzudämmen.

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Der Lockdown wird bis zum 14. Februar verlängert

Während man laut einigen Quellen plante, den Lockdown bis Ostern zu verlängern, teilte Angela Merkel mit, dass der Lockdown vorerst bis zum 14. Februar verlängert wird. Das heißt aber noch lange nicht, dass der Lockdown bis Mitte April jetzt ausgeschlossen ist. Wie lange der Lockdown noch anhält und welche Verschärfungen gelten, hängt immer davon ab, wie viele Neuinfektionen es gibt. Grund für die aktuellen Verschärfungen ist die britische Mutation des Coronavirus.

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Die neuen Lockdown-Regelungen im Überblick:

  • Der Lockdown, der eigentlich nur bis Ende Januar gelten sollte, wird bis zum 14. Februar verlängert. Das bedeutet, dass neben Schulen und Kitas auch weiterhin Geschäfte, Restaurants und sonstige Freizeiteinrichtungen, die jetzt nicht öffnen dürfen, auch weiterhin geschlossen bleiben müssen.
  • Dann gibt es neue Regelungen bezüglich Homeoffice. Alle Arbeitgeber werden jetzt per Gesetz dazu verpflichtet, ihren Mitarbeitern Homeoffice Möglichkeiten anzubieten. Natürlich geht das größtenteils nur bei Berufen, bei denen man eigentlich im Büro am Computer sitzt. Werkstattmitarbeiter können ja schlecht von Zuhause aus arbeiten. Für alle anderen Berufe, die man nicht im Homeoffice erledigen kann, gelten neue Maßnahmen. So muss man zum Beispiel medizinische Masken tragen, wenn man aus welchen Gründen auch immer, nicht genügend Abstand zu Mitarbeitern oder Kunden einhalten kann.
  • In öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften wie zum Beispiel Supermärkten reichen gewöhnliche Alltagsmasken nicht mehr aus. Jeder muss medizinische Masken tragen. Am besten sind OP-Masken und Masken des Typs FFP2. Es reicht also nicht mehr aus, wenn du einen Schal oder eine Stoffmaske verwendest.

Bundeseinheitliche Ausgangssperren sind vorerst nicht geplant. Je nach Infektionszahlen und Entwicklung der Pandemie könnten Maßnahmen entweder verschärft oder gelockert werden. Angela Merkel meinte zuvor, dass der harte Lockdown bis Mitte April durchgezogen werden müsse. Es kann also sein, dass der Lockdown auch nach dem 14. Februar noch einmal verlängert wird.

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