Lockdown-Ende: Das sind die konkreten Pläne

Wie Gesundheitsminister Jens Spahn den Lockdown beenden will.

, 14:07 Uhr
Lockdown-Ende: Das sind die konkreten Pläne

Noch befinden wir uns zwar immer noch im Lockdown, aber das könnte bald ein Ende haben. Aufgrund sinkender Infektionszahlen und der Tatsache, dass immer mehr Menschen eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten haben, könnte der bundesweite Lockdown schon bald beendet werden. Alles, was man über die Pläne von Jens Spahn weiß und was es sonst noch Interessantes zu wissen gibt, erfährst du in diesem Artikel.

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Jens Spahn: Wie der bundesweite Lockdown beendet werden soll

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Wie „RTL“ berichtet, hat Gesundheitsminister Jens Spahn ein Schreiben verfasst, in dem es um Empfehlungen für weitere Öffnungsschritte geht. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland sinkt immer weiter und lag erstmals in allen 16 Bundesländern unter 100. „Es scheint gemeinsam zu gelingen, die dritte Welle zu brechen. Doch noch sind die Infektionszahlen zu hoch“, heißt es in einem Schreiben von Spahn.

„Wenn zu viel zu schnell gelockert wird und die gegenseitige Vorsicht nachlässt, bestehen enorme Risiken für erneut stark steigende Infektionszahlen“, mahnte Spahn. „Was es unbedingt zu vermeiden gilt, ist ein politischer Wettlauf der Lockerungen, zumal im Wahljahr“, fügte er hinzu. In den vergangenen Tagen gab es eigene Öffnungspläne von mehreren Bundesländern. Deswegen skizzierte er jetzt seine Pläne für vorsichtige Öffnungen.

Das sind die konkreten Pläne von Jens Spahn

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Im Schreiben ist zu lesen, dass es darum gehe „eine Brücke über das zweite Quartal in den Sommer hineinzubauen und abzusichern“. Dabei sei es notwendig, dass man in allen Bereichen intensiv testet. Denn das sei die Grundlage für die Öffnungen, die schrittweise erfolgen sollen. „Das Ende der Brücke ist erreicht, wenn wir die Impfraten derart haben steigern können, dass durch Ungeimpfte keine das Gesundheitssystem gefährdende Infektionsdynamik mehr ausgehen kann“, so Spahn.

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Das sind seine konkreten Pläne:

  • Private Treffen sollen weiterhin nur mit einem weiteren Haushalt und unter Berücksichtigung der Schutzmaßnahmen erlaubt sein
  • Damit man in den Schulen am Präsenzunterricht teilnehmen kann, benötigt man mindestens zwei negative Tests pro Woche
  • Man darf die Außengastronomie öffnen, wenn man einen tagesaktuellen Negativ-Test vorlegen kann. Als Geimpfter und Genesener benötigt man keinen negativen Corona-Test. Allerdings muss die Außengastronomie darauf achten, dass die Kontaktverfolgung reibungslos funktioniert und gewährleistet ist. Vielleicht muss man vorher einen Termin vereinbaren.
  • Die Innengastronomie soll weiterhin geschlossen bleiben
  • Einzelhandel, Museen und Geschäfte für körpernahe Dienstleistungen können besucht werden, wenn ein tagesaktueller Negativ-Test vorliegt. Auch hier gilt dies natürlich nicht für Geimpfte und Genesene.

Diese „Faustregeln“ sollen gelten, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in den kommenden Wochen stabil unter 100 liegt. Sobald die Sieben-Tage-Inzidenz mindestens 28 Tage unter 100 und fünf Tage in Folge unter 50 liegt, könne man unter bestimmten Bedingungen auch darüber nachdenken, die Innengastronomie, Kultur in Innenräumen und Beherbergungsbetriebe wieder zu öffnen.

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