Microsoft hat in Japan die 4 Tage-Arbeitswoche getestet und positive Ergebnisse erzielt

Die Produktivität der Mitarbeiter stieg um 40 Prozent. Und das, obwohl sie viel weniger gearbeitet haben.

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Microsoft hat in Japan die 4 Tage-Arbeitswoche getestet und positive Ergebnisse erzielt

Im Rahmen der sogenannten "Work-Life Choice Challenge Summer 2019" hatten die 2.300 Mitarbeiter von Microsoft in Japan jeden Freitag frei. Sie mussten also nur von Montags bis Donnerstags arbeiten. Was Microsoft einfach als Experiment startete, lieferte schon nach kurzer Zeit hervorragende Ergebnisse.

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Das Ergebnis sprach für sich

Die Microsoft Mitarbeiter waren um ein Vielfaches produktiver

Die ersten Ergebnisse waren erstaunlich. So konnten die Stromkosten im Büro zum Beispiel um 23,1% gesenkt werden. Die Mitarbeiter nahmen 25,4% weniger freie Tage in Anspruch und im Büro soll sogar 58,7% weniger Druckerpapier verbraucht worden sein.

Was auch noch erstaunlich ist, dass die Produktivität der Mitarbeiter um knapp 40% gestiegen ist. Sie haben mit viel weniger Arbeit mehr erledigen können.

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Wie Microsoft davon profitierte

Microsoft Japan führt 4 Tage-Arbeitswoche ein

Durch den geringeren Stromverbrauch und die Verwendung von vielweniger Druckerpapier konnte Microsoft sehr viel Geld sparen. Bei 2.300 Mitarbeitern kommen schon so einige Kosten zusammen. Da machen sich solche positiven Veränderungen sofort bemerkbar.

Die Mitarbeiter von Microsoft Japan waren begeistert. 92,1% gaben an, den zusätzlichen freien Tag in vollen Zügen genossen zu haben.

Die vollständigen Auswertungen des Experiments sollen noch in diesem Jahr bekanntgegeben werden. Alles in allem scheint das Experiment aber gelungen zu sein. Deswegen plant Microsoft Japan die Aktion spätestens im Sommer 2020 zu wiederholen.

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