Nach Prüfung: Verbindung zwischen Astrazeneca-Impfung und Thrombosen

Es gibt einen Zusammenhang zwischen einer Impfung mit AstraZeneca und extrem seltenen Blutgerinnseln.

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Nach Prüfung: Verbindung zwischen Astrazeneca-Impfung und Thrombosen

Laut „RTL“ sagte ein hochrangiger Vertreter der EU-Arzneimittelbehörde: „Wir können mittlerweile sagen, dass es klar ist, dass es einen Zusammenhang mit dem Impfstoff gibt.“ Das geht aus einem Zeitungsinterview mit Marco Cavaleri (Chef der EMA-Impfabteilung), hervor, der am Dienstag veröffentlicht wurde.

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Warum das so ist, ist aktuell noch unklar

Spritze in der Hand

Nach wochenlanger Unsicherheit und zahlreichen, vorsorglichen Impfstopps liegt nun das Ergebnis der Prüfung vor. Cavaleri legt in dem Interview nahe, dass die EMA den Zusammenhang noch offiziell feststellen wird. Wie es dazu kommt, dass das Astrazeneca-Vakzin in seltenen Fällen zu Blutgerinnsel führt, ist immer noch nicht eindeutig geklärt. In Deutschland sollen Menschen unter 60 Jahren nicht mehr mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft werden. Die Begründung hierfür ist, dass das Auftreten der Hirnvenen-Thrombosen vor allem bei jüngeren Frauen der Fall war.

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„Wir versuchen, ein genaues Bild davon zu erhalten, was passiert“, so Cavaleri gegenüber der Zeitung „Messagero“. Nach der Prüfung der EMA wurde jetzt von der EU-Arzneimittelbehörde mitgeteilt, dass Astrazeneca weiterhin empfohlen wird. Die britische Arzneimittelbehörde MHRA teilte am Samstag mit, dass es bei landesweit mehr als 18 Millionen Impfungen mit Astrazeneca 30 Thrombose-Fälle in Großbritannien gab.

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