Nach Tod von Ex-Frau: Staatsanwaltschaft ermittelt wieder gegen Boateng

„Das Verfahren wurde am 10. Februar 2021 wieder aufgenommen", so die Oberstaatsanwältin.

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Nach Tod von Ex-Frau: Staatsanwaltschaft ermittelt wieder gegen Boateng

Die Staatsanwaltschaft München I hat ein Verfahren gegen den Fußballer Jérôme Boateng wieder aufgenommen. Es geht um den Vorwurf der vorsätzlichen Körperverletzung im Fall der „Geschädigten Kasia L.“, so die Staatsanwaltschaft.

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Keine Hinweise für Fremdverschulden

Die verstorbene Kasia Lenhardt

„Das Verfahren wurde am 10. Februar 2021 wieder aufgenommen, weil uns im Rahmen des Todesermittlungsverfahrens in Berlin neue Erkenntnisse erreicht haben, die Hinweise auf eine mögliche Fortführung des Verfahrens geben könnten. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen", wird die Oberstaatsanwältin in der „Bild“-Zeitung zitiert.

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Update: Laut der Generalstaatsanwaltschaft Berlin gibt es „keine Hinweise für ein Fremdverschulden“.

Dabei geht es konkret um ein eingerissenes Ohrläppchen des Models, weswegen der Verdacht der vorsätzlichen Körperverletzung besteht. In einem weiteren Verfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung hat die Staatsanwaltschaft inzwischen Anklage gegen Jerome Boateng erhoben. Diese liegt seit geraumer Zeit beim Amtsgericht München. In dem Fall geht es um Sherin S., die Mutter von zwei Kindern Boatengs.

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