Neues Gesetz verbietet Pornografie auf Handys und Tablets

Das neue Gesetz in den USA soll den Kindern den Zugang zu expliziten Inhalten erschweren.

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Neues Gesetz verbietet Pornografie auf Handys und Tablets

Nach der neuen Gesetzgebung, die am Dienstag, den 23. März unterzeichnet wurde, müssen alle Handys und Tablets automatisch Pornografie blockieren, um Kinder vor solchen erwachsenen Inhalten zu schützen. Alle Infos gibt es in diesem Artikel.

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Das Gesetz gilt für den US-Bundesstaat Utah

Smartphone und Tablet im Bett

Wie „Unilad“ berichtet, hat der Gouverneur von Utah eine umstrittene Maßnahme unterzeichnet, um Pornografie auf Handys im US-Bundesstaat zu verbieten. Der republikanische Gouverneur Spencer Cox sagte, dass die Maßnahme eine „wichtige Botschaft“ aussenden wird, um zu verhindern, dass Kinder Zugang zu expliziten Inhalten haben können. Viele Kritiker sehen darin jedoch einen Eingriff in die Meinungsfreiheit. Das Urteil wird aber erst in Kraft treten, wenn fünf andere US-Bundesstaaten ähnliche Gesetze erlassen.

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Die American Civil Liberties Union (ACLU) von Utah erklärte, die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes sei nicht ausreichend berücksichtigt worden und gab gesagt, dass es wahrscheinlich vor Gericht ziehen wird. Die Befürworter des Gesetzentwurfs haben argumentiert, dass solche restriktiven Maßnahmen ein wichtiger Schritt sind, um Eltern zu helfen, sicherzustellen, dass ihre Kinder explizite Inhalte meiden, insbesondere angesichts der Tatsache, dass immer mehr Kinder ihre eigenen elektronischen Geräte haben.

Utah war das Vorbild für ein Dutzend Staaten

Altes iPhone

Utah hat sich schon lange gegen Pornos ausgesprochen und hat bereits Warnhinweise auf Print- und Online-Publikationen vorgeschrieben. Darüber hinaus war Utah 2016 der erste Staat, der Pornos zu einer „Krise der öffentlichen Gesundheit“ erklärte. Seitdem sind mehr als ein Dutzend Staaten diesem Beispiel gefolgt. Grundsätzlich finden wir es nicht verkehrt, wenn man versucht unsere Kinder vom Pornografie-Konsum fernzuhalten. Für Kinder ist es heutzutage viel zu einfach, auf solche Inhalte zuzugreifen.

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