Pablo Escobar: Sein Drogen-Imperium machte ihn jede Woche um 420 Millionen Dollar reicher

Warum er einmal 1,8 Millionen Dollar verbrannte und 2.500 Dollar pro Woche für Gummibänder ausgab. Interessante Fakten über Kolumbiens Drogenboss Pablo Escobar:

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Pablo Escobar: Sein Drogen-Imperium machte ihn jede Woche um 420 Millionen Dollar reicher

Der Drogenmilliardär wurde zum Staatsfeind Nummer eins erklärt und verdiente so viel Geld durch den Schmuggel von Kokain, dass er Schätzungen zufolge 30 Milliarden Dollar besaß.

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1. Pablo Escobar war auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt

Pablo Escobar war einer der meistgesuchten Verbrecher der Welt

In den Jahren 1987 bis 1993 hatte er so ein großes Vermögen, dass er es auf die Liste der reichsten Menschen der Welt schaffte. 1989 soll er laut Forbes der siebtreichste Mensch der Welt gewesen sein.

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2. Pablo Escobar vor dem Weißen Haus

Pablo Escobar mit seinem Sohn vor dem Weißen Haus

1981 machte er gemeinsam mit seinem Sohn ein Foto vor dem Weißen Haus in den USA. Zu der Zeit, als das Foto geschossen wurde, war er einer der meistgesuchten Verbrecher aller Zeiten.

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3. 80% des Kokains weltweit kam von Pablo Escobar

Der gefährliche Drogenbaron Pablo Escobar

Anfang der 1980er-Jahre soll er für 80% des weltweit produzierten Kokains verantwortlich gewesen sein.

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4. Die Bürger Kolumbiens mochten ihn

Für die Bürger war er eine Art "Robin Hood"

Er soll sein Bargeld an die Armen verteilt und einen Teil des Drogengeldes in Häuser für Obdachlose und Fußballplätze für Kinder investiert haben. Das machte ihn extrem beliebt bei der kolumbianischen Bevölkerung.

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5. Er schmuggelte jeden Tag 15 Tonnen Kokain in die USA

Escobar der gefährliche Drogenbaron aus Kolumbien

Bei dem täglichen Schmuggel 15 Tonnen Kokain verdiente er sich eine goldene Nase. Das weiße Gold wurde mit dem Flugzeug aus Kolumbien ausgeflogen und in den USA abgeworfen. Von dort aus soll es aufgesammelt und weiter vertrieben worden sein.

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6. Jedes Jahr 2,1 Milliarden Dollar Verlust

Pablo Escobar mit seiner Frau Victoria Eugenia Henau und seinem Sohn Juan Pablo

Er hatte so viel Geld, dass er jedes Jahr 2,1 Milliarden Dollar verlor und es ihm völlig egal war. Wenn man den Großteil des weltweiten Kokainhandels kontrolliert, verdient man so unvorstellbar hohe Summen, dass es quasi unmöglich ist, das Geld zu waschen. Deswegen versteckte er das Geld in Lagerhallen oder in Häusern von Kartellmitgliedern. Dabei war es nicht unüblich, dass die Ratten einen Teil seines Geldes vernichtet haben.

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7. Darum verbrannte er einmal so viel Geld

Pablo Escobar mit seiner Tochter

Als er mit seiner Familie auf der Flucht war und sich in den kolumbianischen Bergen verstecken musste, war seine Tochter kurz davor, zu unterkühlen. Also nahm er haufenweise Geld in die Hand und machte damit ein Lagerfeuer, um seine Tochter zu wärmen.

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8. Er ließ sich sein eigenes Gefängnis bauen

"La Catedral", das eigene Gefängnis von Pablo Escobar

In den 1990er-Jahren hatte er einen Deal mit dem kolumbianischen Staat ausgehandelt. Er versprach, den Krieg mit der Polizei und dem Militär zu beenden und freiwillig in das Gefängnis zu wandern. Aber nur, wenn er das Gefängnis selber bauen darf.

Ironischerweise stimmte die Regierung Escobar zu und 1991 war es nun soweit: Pablo Escobar zog in sein privates Gefängnis und musste auf keinen Luxus verzichten. Sein Anwesen soll einen Flugplatz, einen Hubschrauberlandeplatz, eine Stierkampfarena, mehrere Swimmingpools, ein gynäkologisches Untersuchungszentrum, künstliche Seen für Wasserski, einen Zoo und Dinosaurierfiguren für seinen Sohn beinhaltet haben.

Angeblich konnte er von dort aus auch seine illegalen Geschäfte weiterführen und soll sogar Kokain und Prostituierte ins Gefängnis bestellt haben.

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9. Jeden Monat 2.500 Dollar nur für Gummibänder

Pablo Escobar mit Mitgliedern des Drogenkartells

Die Gummibänder soll er verwendet haben, um die Geldscheine zusammen zu halten. Bei so einer riesigen Geldmenge muss man die Scheine ja irgendwie ordnen, damit sie zu handlichen Geldbündeln werden.

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10. Zur Beerdigung erschienen mehr als 25.000 Menschen

Ein sehr altes Foto von Pablo Escobar

Als die Beerdigung des kolumbianischen Drogenbosses stattfand, erschienen mehr als 25.000 Menschen, um ihrem "Robin Hood" die letzte Ehre zu erweisen.

Pablo Escobar wurde für seine Skrupellosigkeit berüchtigt und seine Brutalität war vielen bekannt. Er war für den Tod vieler unschuldiger Menschen verantwortlich und führte einen Drogenkrieg mit der USA, der einfach kein Ende nahm. Als er eines Tages mit seinem Sohn telefonierte, wurde der Anruf zurückverfolgt und man kam ihm letztendlich auf die Spur. Eine US-amerikanisch-kolumbianische Elite-Einheit entdeckte und erschoss ihn.

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