Pablo Escobar: Seine Nilpferde retten die Spezies vor dem Aussterben

Einer neuen Studie zufolge könnten die Nilpferde vom berüchtigten Drogenboss die Art vor dem Aussterben retten.

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Pablo Escobar: Seine Nilpferde retten die Spezies vor dem Aussterben

Der bekannteste Verbrecher Kolumbiens hielt in seinem eigenen privaten Zoo vier Nilpferde, die bis heute noch in Kolumbien leben. Nachdem der Drogenboss starb, vermehrten sich die Tiere in einem rasanten Tempo. Wissenschaftler und Einheimische betrachten die Flusspferde seit langem als Schädlinge, die im Land nicht wild herumlaufen sollten. Eine neue Studie behauptet aber, dass diese Flusspferde der Retter der Spezies sein könnten.

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Fortpflanzung der Nilpferde wird sich positiv auf den Bestand aus

Pablo Escobar: Kolumbiens brutaler Drogenboss

Die drei Weibchen und das Männchen sollen sich so schnell vermehrt haben, dass 2017 etwa 50 Flusspferde in einem Themenpark lebten. Das ehemalige Anwesen von Pablo Escobar wurde extra für die Tiere umgebaut. Mittlerweile dürfte die Zahl weitaus gestiegen sein, was dem Aussterben der Tiere entgegenwirkt. Die Tiere halten sich nicht nur im ehemaligen Gebiet Pablo Escobars auf, sondern wurden auch schon in 150 Kilometer Entfernung gesichtet. Einige von ihnen leben in den Flüssen Kolumbiens und fühlen sich in ihrer neuen Heimat anscheinend sehr wohl.

Die Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences, beinhaltet eine weltweite Analyse und prognostiziert eine positive Entwicklung für die Tier- und Umwelt. Andere Wissenschaftler wiederum sehen die aktuelle Lage als ein großes Problem. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das ganze für die Spezies entwickelt.

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