Profifußball: Corona-Krise sorgt für ein Minus in Milliardenhöhe

Die UEFA veröffentlichte einen Bericht, der das ganze Ausmaß mit erschreckenden Zahlen zeigt.

, 13:53 Uhr
Profifußball: Corona-Krise sorgt für ein Minus in Milliardenhöhe

Die Corona-Pandemie hat den Profifußnall hat getroffen. Die UEFA hat einen Bericht über die finanziellen Einbußen der Fußball-Clubs wegen der Corona-Pandemie veröffentlicht. Die Verluste sind nicht in Millionen- sondern in Milliardenhöhe. Wie hoch die Ausfälle im europäischen Profifußball sind, erfährst du in diesem Artikel.

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Erschreckende Zahlen: Profifußball macht riesige Verluste


In einem Freitag veröffentlichten Bericht der UEFA heißt es, dass allein in den obersten Profiligen 7,2 Milliarden Euro fehlen. Die unteren Klassen trifft es ebenfalls hart. Ihnen soll 1,5 Milliarden Euro fehlen. „Klubs, die besonders stark von Zuschauereinnahmen abhängig sind, wurden von der Pandemie besonders beeinträchtigt“, heißt es in dem Bericht der Europäischen Fußball-Union. Ein großer Teil dieser schwindelerregenden Verluste ist auf das Verbot der Zuschauer zurückzuführen. Durch den Ticketverkauf verdienen die Fußballclubs nämlich normalerweise sehr viel Geld. Laut der UEFA liegen die Einbußen aus dem Ticketverkauf bei bis zu vier Milliarden Euro. 2,7 Milliarden Euro fehlen, weil das Sponsoring entfällt und 1,4 Milliarden Euro fehlen aufgrund der Übertragungsrechte.

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Weil wegen des Lockdowns keine Zuschauer in die Stadien gelassen werden können, sollen die Vereine aktuell jede Woche 85 Millionen Euro verlust machen. Hochgerechnet mussten die europäischen Profiklubs auf ganze 210 Millionen Stadionbesucher verzichten, die aufgrund der harten Corona-Maßnahmen ihrer Lieblingsmannschaft nicht zu sehen dürfen. Genau aus diesem Grund sahen sich laut UEFA in ganz Europa seit Anfang 2020 15 Erstliga- und 37 Zweitligaclubs aus 24 verschiedenen Ländern mit einem Rückzug oder Ausschluss aus der Liga und/oder einem Insolvenzverfahren konfrontiert.

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