Rassismus: Moderator vergleicht Popband mit dem Coronavirus

Der Radiomoderator aus Bayern hat die koreanische Popband BTS als „kleine Pisser“ beleidigt.

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Rassismus: Moderator vergleicht Popband mit dem Coronavirus

Matthias Matuschik, Moderator des Radiosenders Bayern 3, sorgte mit seinen Aussagen in einer Livesendung am Mittwoch für heftige Diskussionen und muss sich Rassismusvorwürfen stellen. Die rassistischen und abfälligen Äußerungen sorgen für heftige Diskussionen im Internet.

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Die Popband wird mit dem Coronavirus verglichen

Die koreanische Popband BTS

Der BR-Radiosender Bayern 3 und sein Moderator Matthias Matuschik haben sich nach massiven Rassismusvorwürfen mittlerweile für den Vorfall entschuldigt. Matuschik hatte am vergangenen Mittwoch in der Livesendung „Matuschke - der etwas andere Abend“ die koreanische Popband BTS mit dem Coronavirus verglichen. Matuschik nannte BTS „diese kleinen Pisser“ und fügte noch „irgendein Scheißvirus, wogegen es hoffentlich bald ebenfalls eine Impfung gibt“ hinzu. Für die Dreistigkeit, sich an einem Coldplay-Cover zu vergreifen, solle die Band „in Nordkorea Urlaub machen, für die nächsten 20 Jahre“, so Matuschik.

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Vor anderem auf Twitter entbrannte ein unaufhaltsamer Shitstorm gegen Bayern3. Die empörten Tweets kamen dabei inzwischen längst nicht mehr aus Deutschland – Vorwürfe gegen den Sender und vor allem gegen Matuschik kamen aus der ganzen Welt, so dass Bayern3 eine Erklärung abgeben musste. In der Entschuldigung von Bayern3 heißt es: „In der Sendung 'Matuschke – der etwas andere Abend' hat Moderator Matthias Matuschik seine persönliche Meinung zu der sehr erfolgreichen südkoreanischen Band BTS und deren Cover des Coldplay-Songs 'Fix You' im Rahmen ihres Unplugged-Konzerts geäußert und viele von euch haben sich darüber beschwert.“

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