RKI-Studie: Urlaubsreisen sind kein Pandemie-Risiko

Eine neue RKI-Studie lässt vermuten, dass Auslandreisen weniger ausschlaggebend für die zweite Corona-Welle waren.

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RKI-Studie: Urlaubsreisen sind kein Pandemie-Risiko

Reisen sollen ein großer Pandemietreiber und gewesen müssen eingeschränkt oder sogar ganz verboten werden. So oder so ähnlich hieß es in der Vergangenheit immer wieder seitens der deutschen Politik. Eine Studie des Robert-Koch-Instituts widerlegt diese Aussage nun deutlich. Besteht vielleicht Hoffnung auf einen besseren Sommer 2021?

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Reisen in Urlaubsländer sollen kein Pandemietreiber gewesen sein

Deutscher Reisepass und Mundschutz wegen Corona

Die neue Studie lässt Urlauber und die gesamte Tourismus-Branche ein wenig aufatmen. Demnach sollen die Reisen in Urlaubslänger nämlich kein Pandemietreiber gewesen sein. In der Studie bezog man sich auf den Herbst 2020. „Mittlerweile wurde die Sommerferienwelle von der zweiten großen Infektionswelle in Deutschland in den Schatten gestellt. In dieser spielen reiseassoziierte Infektionen nur eine sehr untergeordnete Rolle, weil die autochthone Übertragung überwiegt.“, so die Schlussfolgerung des RKI.

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Durch weiterhin ordentliches testen, guten Hygienekonzepten in den Hotels und weiteren Vorkehrungen könnte es schon bald wieder etwas besser für die Reiseindustrie aussehen. Von 80.000 mit PCR-Tests getesteten Urlaubern, die in der Türkei waren, seien nur 0,3 Prozent (rund 250 Personen) positiv gewesen. Das führt Ralph Schiller, Geschäftsführer des Reiseveranstalters FTI, auf strenge Hygienevorschriften in den dortigen Hotels zurück.

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