Spanien: Drei Tonnen Kokain in U-Boot entdeckt

Das Kokain, das im U-Boot gefunden wurde, soll auf dem Schwarzmarkt 100 Millionen Euro wert sein.

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Spanien: Drei Tonnen Kokain in U-Boot entdeckt

Vor der Küste Galiciens, einem großen Umschlagplatz für Drogen in Europa, hielt die Polizei ein U-Boot fest, das mit Kokain beladen war. So eine Entdeckung ist in Europa bisher einmalig. Laut der Polizei war es noch nie zuvor gelungen, einen Drogenschmuggel per U-Boot nach Europa aufzudecken. Der Einsatz von U-Booten war bisher nämlich nur aus Amerika bekannt.

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Kokain im Wert von 100 Millionen Euro

Der Kokainfund der Guardia Civil

Ein Team aus internationalen Ermittlern verfolgte das Team seit mehreren Tagen auf seiner Fahrt über den Atlantik. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Drogenkuriere das Kokain vor der Küste Spaniens in ein anderes Schiff verladen wollten. Im 20 Meter langen U-Boot wurden drei Tonnen Rauschgift sichergestellt.

Hier gibt es eine Videoaufnahme, die das beschlagnahmte U-Boot zeigt:

Über die genaue Herkunft des U-Bootes gibt es noch keine genauen Informationen. Man geht aber davon aus, dass die Drogen aus Südamerika stammen. An Bord des U-Bootes konnten zwei Menschen aus Ecuador festgenommen werden. Ein dritter Verdächtiger befindet sich auf der Flucht.

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