In Rom gelten Plastikflaschen jetzt als Zahlungsmittel für U-Bahn und Bus

Der Grund, warum die Passagiere der öffentlichen Verkehrsmittel in Rom Plastikflaschen in einen Automaten stecken.

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In Rom gelten Plastikflaschen jetzt als Zahlungsmittel für U-Bahn und Bus

In der italienischen Hauptstadt Rom haben die Bürger neuerdings die Möglichkeit, Plastikflaschen gegen Tickets für den öffentlichen Nahverkehr einzutauschen und tun dabei gleichzeitig Gutes für unsere Umwelt. An der U-Bahn-Station San Giovanni können die Passagiere Plastikflaschen in einen Automaten stecken, der einem via App Geld für Tickets auf das Smartphone lädt.

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Das Guthaben erhält man über eine App

Für jede Plastikflasche gibt es über "+Ricicli +Viaggi" (Recycle und Reise) fünf Cent. Hat man 30 Flaschen abgegeben, erhält man 1,50 Euro und kann das Guthaben für U-Bahn- und Bustickets verwenden. Mit den Plastikflaschen als Zahlungsmittel soll das chronische Müllproblem der italienischen Hauptstadt endlich ein Ende haben.

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Das System zeigt bereits erste Erfolge

Bisher stehen diese Automaten zwar nur in drei Metrostationen, trotzdem seien bereits einen Monat nach der Einführung des Systems im Sommer 100.000 Plastikflaschen entgegengenommen worden. Laut der Bürgermeisterin Virginia Raggi sei Rom die erste europäische Hauptstadt, in der solch ein System erfolgreich eingeführt wurde. In Indonesien und in der türkischen Metropole Istanbul gibt es ähnliche Systeme.

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