Bitcoin-Betrüger: Mit mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar auf der Flucht

Benjamin Reynolds betrog Investoren um mehr als 22.000 Bitcoin und ist verschwunden.

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Bitcoin-Betrüger: Mit mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar auf der Flucht

In den USA wurde der Brite Benjamin Reynolds zu einer Strafe von über einer halben Milliarde US-Dollar verurteilt. Ihm wird vorgeworfen, Investoren um mehr als 22.000 Bitcoin betrogen zu haben. Doch von dem Mann fehlt jede Spur.

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Benjamin Reynolds muss mehr als 571 Millionen US-Dollar Strafe zahlen

Bitcoin in der Hosentasche

Wie „Bloomberg“ berichtet, hatte die Regulierungsbehörde für Future- und Optionsmärkte in den USA, Commodity Futures Trading Commission (CFTC), den Briten verklagt. Ihm wird vorgeworfen, in den Monaten Mai bis Oktober (Jahr 2017) 169 Investoren um insgesamt 22.190 Bitcoin betrogen zu haben. Damals waren 22.190 Bitcoin etwa 143 Millionen US-Dollar wert. Heute sind es fast 1,3 Milliarden US-Dollar. Der Brite versprach den Investoren, die Bitcoin gemeinsam mit seinem Team gewinnbringend zu reinvestieren.

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Das US-Gericht entschied, dass der Brite neben den 143 Millionen US-Dollar, die er als Schadensersatz allen Investoren zurückzahlen muss, zusätzlich eine Zivilstrafe in Höhe von 429 Millionen US-Dollar zahlen muss. Laut CFTC sei Reynolds bei der Urteilsverkündung Anfang März nicht aufgetaucht und man habe schon länger nichts mehr von ihm gehört. Die Behörde warnt deswegen die Betrogenen davor, dass sie das Geld wohl nie wieder bekommen könnten. Dass momentan viel mit Bitcoin betrogen wird, zeigte zuletzt ein Fall aus Köln.

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